Der vorliegende Sammelband befasst sich mit dem Phänomen des Unheimlichen in seiner literarischen und filmischen Diversität. Die chronologisch angelegte Auseinandersetzung mit Schriftstellern schließt unter anderen E.T.A. Hoffmann, er Rosegger, Wolfgang Hildesheimer, Thomas Bernhard, Herta Müller, Robert Menasse, Doron Rabinovici, Clemens J. Setz und Arno Geiger ein und konzentriert sich auf unheimliche Motive etwa im Regionalkrimi, auf Erfahrungen mit dem Fremden sowie der Angst, auf Interpretationen von Literatur nach 1945 (Unheimlichkeit in Form von Erinnerung an den Nationalsozialismus) und auf das Unheimliche als wichtigen Bestandteil der jüngsten österreichischen Literatur. Darüber hinaus werden Transitorte (Hotel, Flughafenterminal) auch im Hinblick auf ihre unheimlichen Darstellungen aufgegriffen.
págs. 7-12
Unheimliche Waldheimat: Rosegger, Freud und die Folgen
págs. 13-26
págs. 27-40
Samalio Pardulus von Otto Julius Bierbaum: eine Schauererzählung des Expressionismus
págs. 41-52
Tynset oder die Suche nach einer neuen Heimlichkeit: zum Unheimlichen in Wolfgang Hildesheimers Tynset
págs. 53-60
Gert Jonkes Geometrischer Heimatroman (1969): Zwischen Sprachskepsis und Gesellschaftskritik
págs. 61-76
Die Wiederkehr des Verdrängten: Orte des Unheimlichen in Stephan Wackwitz’ Familienroman, Ein unsichtbares Land
págs. 77-88
Herta Müller: die Unheimlichkeit des fremden Blickes
págs. 89-100
Angst als Instrument der Macht: zu Herta Müllers Roman Der Fuchs war damals schon derJäger (1992)
págs. 101-108
Die Faszination des Todes bei Herta Müller und Thomas Bernhard: ein Vergleich ihrer Prosatexte
págs. 109-122
Unheimlich Heimliches in der österreichischen: Gegenwartsliteratur
págs. 123-130
págs. 131-142
„Flughafenkapellen haben mich immer schon als Orte gereizt“: in Transit mit Robert Menasse und Xaver Bayer in Brüssel-Zaventem (BRU)
págs. 143-162
Räume des Unheimlichen: die Inszenierung des Abgründigen in Jessica Hausners Hotel
págs. 163-174
Im Kraftfeld des Verbrechens: zur Topographie des Unheimlichen im Kanarenkrimi
págs. 175-188
págs. 189-202
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