Der vorliegende Sammelband setzt sich zum Ziel, den Untersuchungsgegenstand des internationalen Forschungsteams PREPCON (Präposition-Nomen-Verbindungen im Kontext) sowohl der akademischen als auch der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Die Relevanz der deutsch-slowakisch-spanischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der präpositionalen Wortverbindungen aus kontrastiver Sicht (Deutschland: Projekt "Usuelle Wortverbindungen", Slowakei: Projekt WICOL, Spanien: Projekt FRASEPAL) kommt auch mithilfe der im vorliegenden Band versammelten Studien und Analysen der PREPCON-Mitglieder deutlich zum Ausdruck.
Was als Thema bisher nur auf wenig Interesse gestoßen ist, nimmt einen zunehmend wichtigeren Platz im Rahmen der linguistischen Forschung ein. Unter präpositionalen Wortverbindungsmustern werden Schemata verstanden, die feste lexikalische Einheiten und variable Slots enthalten, welche von Füllern mit verwandten semantischen und/oder pragmatischen Merkmalen besetzt werden. Korpusbasierte Analysen der Massendaten zeigen diese Verfestigungen und ihre Musterhaftigkeit. Sie werfen ein neues Licht auf die traditionellen Konzepte der Festigkeit und Idiomatizität in der Phraseologie. Sie eröffnen neue Perspektiven auch für die kontrastive Forschung.
págs. 9-47
Die usuellen Wortverbindungen auf Dauer und auf die Dauer und deren spanische Entsprechung a la larga: Eine korpusbasierte Beschreibung
págs. 49-84
Fremdsprachlicher Erwerb von Präpositionen-Nomen-Verbindungen im Kontext (PREPCON): Didaktisierungsvorschläge für den Fremdsprachenunterricht
págs. 85-106
Eine korpusbasierte Fallstudie im Sprachvergleich: Die usuelle Wortverbindung de repente und ihre Entsprechungen im Deutschen
págs. 107-123
págs. 125-143
págs. 145-165
Die PWV „na počkanie“: Eine Fallstudie
págs. 167-178
págs. 179-192
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