Vorpommern-Greifswald, Alemania
To the extent that contemporary literature can irritate common understandings of literature and the present, it can also function as a stimulus and corrective for literary studies that do not always already presuppose to know what literature is. This has recently become visible in confrontations with social media, in which literary and time-diagnostic modes of writing come together in different ways in experiments with digital tools, as in the context of more conventional forms of literature and corresponding theoretical discourses, to produce what can be called »representing the present«
In dem Maß, in dem Gegenwartsliteratur gängige Auffassungen von Literatur wie von Gegenwart irritieren kann, kann sie auch als Impulsgeber und Korrektiv für eine Literaturwissenschaft fungieren, die nicht immer schon voraussetzt zu wissen, was Literatur ist. Sichtbar geworden ist dies zuletzt in Auseinandersetzungen mit Sozialen Medien, bei denen in Experimenten mit digitalen Tools wie im Rahmen konventionellerer Formen von Literatur und korrespondierender Theoriediskurse literarische und zeitdiagnostische Schreibweisen aneinanderrücken und auf je verschiedene Weise das hervorbringen, was als »Gegenwartsvergegenwärtigung« bezeichnet werden kann.
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