Der Beitrag behandelt die amerikanische Erziehungspolitik in der Zeit der Militärregierung und Hohen Kommission in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg am Gegenstand der Jugend. Auf der Grundlage zugänglicher Archivbestände rückt entgegen einer pessimistischen oder negativen Sichtweise ein dezidiertes Erziehungsprogramm in den Vordergrund, das gesellschaftlich integrierende Leistungen erbringen und Maßstäbe für ein demokratisches Verständnis von Erziehung setzen wollte. Die amerikanischen Initiativen knüpften an Entwicklungen der Weimarer Republik an, die den Erziehungsanspruch des einzelnen kodifizieren und Erziehungsprozesse als professionelle Dienstleistung nach neuerer wissenschaftlicher Erkenntnis definieren sollten
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