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Zur kulturgebundenen Wahrnehmung des französischen apéritif: Die frame-semantische Erfassung eines Kulturspezifikums am Beispiel ausge-wählter Marketingtexte

    1. [1] Johannes Gutenberg University of Mainz

      Johannes Gutenberg University of Mainz

      Kreisfreie Stadt Mainz, Alemania

  • Localización: HERMES: Journal of Language and Communication in Business is an open access online international, ISSN 0904-1699, ISSN-e 1903-1785, Nº. 65, 2025, págs. 1-14
  • Idioma: alemán
  • Enlaces
  • Resumen
    • Wenn von Kulturspezifika die Rede ist, werden u.a. kulturelle Praktiken und Rituale bezeichnet, die in einer bestimmten Kultur verankert und außerhalb dieser in derselben Form nicht anzutreffen sind. Dem lässt sich jedoch entgegenhalten, dass einer Sprache generell eine starke Kulturgebundenheit beizumessen ist und die Bedeutung sprachlicher Ausdrücke kon-struktivistisch sowie erfahrungsbasiert erschlossen werden muss. Zudem wird nicht nur aus linguistischer Perspektive für eine grundsätzliche semantische Inkongruenz zwischen verschiedenen Sprachen und Diskursen plädiert. Im vorliegenden Artikel soll untersucht werden, wie sich der französische apéritifund seine konzeptuellen Bestandteile aus der Perspektive verschiedener Kulturen wahrnehmen lassen, und zwar anhand der Verwendung dieses Kulturspezifikums in ausgewählten Marketingtexten. Als Analyseinstrument wird dabei die Frame-Semantik gewählt, die es ermöglicht, die Wissenssegmente zu ermitteln, die bei Wahrnehmung der sprachlichen Zeichen dieses Konzeptsinnerhalb verschiedener Bezugskulturen kognitiv evoziert werden können.


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