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„In der Gehugnis“ – Celans Theopoetologie des Schoah-Gedenkens

    1. [1] University of Warsaw

      University of Warsaw

      Warszawa, Polonia

  • Localización: Literarische Inszenierungen von Geschichte: Formen der Erinnerung in der deutschsprachigen Literatur nach 1945 und 1989 / coord. por Manuel Maldonado Alemán, Carsten Gansel, 2018, ISBN 978-3-658-21670-2, págs. 201-210
  • Idioma: alemán
  • Enlaces
  • Resumen
    • Für Paul Celan gilt in vieler Hinsicht, was Imre Kertész in seinem Galeerentagebuch von sich selbst behauptete: „Auch wenn ich scheinbar von etwas ganz anderem spreche, spreche ich von Auschwitz. Ich bin ein Medium des Geistes von Auschwitz, Auschwitz spricht aus mir.“ (Kertész 1993, 32) Das gesamte Schaffen Celans, selbst seine Liebeslyrik, ist geprägt durch das Trauma eines Schoah-Überlebenden, der in der zur Mördersprache gewordenen Sprache seiner ermordeten Mutter, in seiner in den Abgrund der Barbarei gefallenen Muttersprache Deutsch nach Möglichkeiten sucht, das Unaussprechliche auszudrücken.


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