Barcelona, España
Der Artikel behandelt die Merkmale der Verbalmorphologie in dem zusammenhängenden Bereich zwischen dem Roussillonesischen und dem nördlichen Zentralkatalanisch (mit Ausnahme derjenigen, die auch mit dem nordwestlichen Katalanisch zusammenhängen). Die Eigenheiten dieser Merkmale zu Beginn des 20. Jahrhunderts werden anhand des Werks von Alcover (1906–1928) untersucht. Auf der Grundlage einer Studie aus den Jahren 1999–2003 in zweiundvierzig Ortschaften im nördlichen zentralkatalanischen Sprachgebiet wird der linguistische Wandel herausgearbeitet, der in diesem Gebiet an den genannten Merkmalen festzustellen ist. Des weiteren wird auf die Entsprechung mit dem Okzitanischen im größten Teil der untersuchten Merkmale hingewiesen, und es wird die Meinung einiger Linguisten darüber vorgestellt, ob das Katalanische diese eigenständig erworben hat oder nicht. Zudem werden Vorschläge bezüglich der linguistischen Beschreibung der untersuchten Merkmale des Katalanischen gemacht.
The article focuses on the characteristics of verbal morphology that form an area of continuity between Roussillonnais and the north of Central Catalan (with the exception of those that form an area of continuity with North-Western Catalan). We analyse the situation of these characteristics in the early twentieth century, using the corpus compiled by Alcover (1906–1928). Taking as our starting point a study carried out between 1999 and 2003 in 42 sites in the northern area of Central Catalan, we note the change in these characteristics in this area. We also indicate the correspondence with Occitan regarding most of the features studied and discuss the opinion of several linguists about whether Catalan acquired them autonomously or not. We also make proposals for the linguistic description of the characteristics examined.
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