Kreis Siegen-Wittgenstein, Alemania
Salvador Dalí is most famous as a painter. He is less known for his role as universal artist, for his illustrations, his screenplays, his sceneries, his works in the areas of fashion, design and advertising. Dalí was also an author who commented and analysed in his numerous texts his own artistic products like his paintings, his sculptures, his public entrances and productions. La metamorfósis de Narciso (1937) and the poem of the same title may function as paradigmatic examples in this respect.
The texts are less considered and rest rather unknown for the common audience.
As one of the most extroverted artists of the surrealist movement, with an extraordinary pleasure for artistic, cultural and commercial experiments, Dalí offers us with this combination of painting/text a kind of media-game. In this sense, the intertextual, intermedia and intercultural references play an important role. Based on this mediaensemble, Dalí created his famous so called ‘método paranoico-crítico’ which also inspired the French psychoanalyst Jacques Lacan and offered an alternative to the passive automatisms of surrealism.
This article intends to present the creative relations between this method and the paintings and texts of the Catalan artist as provocateur of dreams, nightmares, hallucinations and desires that each of us has.
Salvador Dalí ist berühmt für sein herausragendes Werk als Maler.
Weniger bekannt ist er als Universalkünstler für seine Buchillustration, seine Drehbücher und seine Bühnendekorationen, wie auch für seine kreativen Arbeiten im Bereich der Modebranche, dem Design, der Werbung. Dalí war zudem auch Schriftsteller, der seine Werke, seine Bilder, seine Skulpturen, seine öffentlichen Auftritte und Inszenierungen in seinen zahlreichen Texten kommentierte und kritisierte. Als paradigmatisches Beispiel sei hier auf das Ölgemälde La metamorfósis de Narciso (1937) und das gleichnamige Poem und El Enigma sin fin (1938) verwiesen.
Seine Texte werden seltener rezipiert und sind dem gängigen Publikum eher unbekannt. Als einer der extrovertiertesten Künstler des Surrealismus mit einer außergewöhnlichen Freude an Experimenten in künstlerischer, kultureller und kommerzieller Hinsicht präsentiert er uns mit seinen Bild-Text-Kombinationen eine Art von Medienspielen. Von besonderem Interesse sind dabei die intertextuellen, intermedialen, aber auch interkulturellen Referenzen. Aus diesem Medienensemble heraus hat Dalí schließlich seine so genannte paranoisch-kritische Methode entwickelt, die auch dem französischen Psychoanalytiker Jacques Lacan als Inspirationsquelle diente und eine Alternative zu den passiven Automatismen des Surrealismus bieten sollte.
In diesem Beitrag wird die kreative Verknüpfung dieser Methode mit den Bildern und Texten des katalanischen Künstlers als Provokateur des Traumes, der Chimären, der Halluzinationen und Wünsche eines jeden von uns vorgestellt.
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