Literaturwissenschaftler waren in der Vergangenheit sehr koalitionsfreudig, da die Literaturwissenschaft offenbar keinen besonders ausgeprägten eigenen Wissenschaftszuschnitt aufzuweisen hatte. Diese Koalitionsfreude bezog sich u. a. auf Philosophie, Geschichtswissenschaft, Psychoanalyse, Linguistik und Soziologie. Diese Koalitionen bestanden oft in einer bloßen Begriffsanleihe, und die Literaturwissenschaftler waren nicht selten die schwächeren Koalitionspartner.
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