Ayuda
Ir al contenido

Dialnet


Die Empirische Literaturwissenschaft: ein neues Paradigma

  • Autores: Siegfried J. Schmidt
  • Localización: SPIEL: eine Zeitschrift fur Medienkultur, ISSN 0722-7833, Vol. 27, Nº. 1-2, 2008, págs. 59-74
  • Idioma: alemán
  • Texto completo no disponible (Saber más ...)
  • Resumen
    • Im folgenden Beitrag will ich versuchen, den Entwurf einer empirisch orientierten Literaturwissenschaft (ELW) im Zusammenhang vorzustellen. Diesen Entwurf habe ich seit 1073 in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe NIKOL (P. Finke, W. Kindt, J. Wirrer, R. Zobel) an der Universität Bielefeld entwickelt1 und seit 1980 mit den neuen NIKOL-Mitgliedern A. Barsch, H. Hauptmeier, D. Meutsch, G. Rusch und R. Viehoff an der Universität/Gesamthochschule Siegen weitergeführt.

      Die ELW unterscheidet sich von Ansätzen zur Empirisierung literaturwissen-schaftlicher Arbeit dadurch, dass hier nicht etwa nur das Methodenarsenal der Literaturwissenschaft durch sozialwissenschaftliche oder psychologische Verfahren erweitert wird; vielmehr geht es darum, Literaturwissenschaft als einheitlich fundiertes und orientiertes Netz von empirischen Theorie-elementen zu konzipieren. Als erkenntnistheoretische Basis dient der Radikale Konstruktivismus; als wissenschafstheoretische Basis der damit m. E. verträgliche Ansatz des Konstruktiven Funktionalismus P. Finkes, der die Theoriekonzeption von J. D. Sneed weiterentwickelt hat.

      Im Unterschied zum Empirisierungskonzept liegt mit der ELW – bei aller Mangelhaftigkeit ihres gegenwärtigen Ausarbeitungsstands – m. E. ein eigenständiges Paradigma für Literaturwissenschaft vor. Diese Behauptung soll im Folgenden erläutert und begründet werden.


Fundación Dialnet

Dialnet Plus

  • Más información sobre Dialnet Plus

Opciones de compartir

Opciones de entorno