Will man pauschal auf einen Nenner bringen, was Kritiker seit Aristoteles dem sog. metaphysischen Philosophieren vorgeworfen haben, so ließe sich zusammenfassen: die Metaphysiker lebten gedanklich ,über ihre Verhältnisse’, genauer gesagt: sie lebten über die menschenmöglichen Verhältnisse. Vorwürfe, die in den Umkreis solcher Polemiken gehören, sind: Hypostasierung, Substantialisierung, Reifizierung von ’Gedanken’ und Begriffen, Nichtüberschauen des Gebrauchs sprachlicher Mittel, ,Spekulation’, substantiierende statt funktionaler Betrachtung, etc.
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