Auf der Basis aktueller empirischer Daten aus einer deutschlandweiten Befragung des Deutschen Jugendinstitutes (DJI) von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern wird das Thema Täter-Opfer-Zusammenhänge am Beispiel von Erfahrungen physischer Gewalt im Jugendalter – als Täter und/oder Opfer – beleuchtet. Grundlage bildet ein theoretisches Modell, welches Bezug auf die Situational Action Theory, den Routine Activity Approach und Konzepte der Risiko- und Schutzfaktoren nimmt und hieraus Wahrscheinlichkeiten für eine Viktimisierung und/oder eigenes delinquentes Handeln ableitet.
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