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Der Panegyriker von 313 als heidnischer Monotheist

  • Autores: Thomas Tschögele
  • Localización: Latomus: revue d'études latines, ISSN 0023-8856, Vol. 77, Nº. 3, 2018, págs. 736-750
  • Idioma: alemán
  • Texto completo no disponible (Saber más ...)
  • Resumen
    • Anders als bisherige Arbeiten zur Religion in den Panegyrici Latini, die sich entweder auf ihre sakrale Überhöhung des Kaisertums konzentrierten oder versuchten, aus ihnen die religiösen Präferenzen der angesprochenen Kaiser zu erschließen, widmet sich der vorliegende Artikel der eigenen Gottesvorstellung eines der Panegyriker, wie sie in drei Passagen seiner Rede (Paneg. 12 [9],2,4-5; 13,2; 26,1-4) zum Ausdruck kommt. Sie erweist sich als Verbindung zweier Ideen, die dem vieldiskutierten 'heidnischen Monotheismus' zuzuordnen sind. Der Panegyriker glaubt an dii minores, also 'Götter' in einem schwächeren Sinn des Worts, die dem einen Gott, dem Schöpfer und Weltherrscher (deus mundi creator et dominus; summus rerum sator), unterstehen. Er zählt aber nicht alle kultisch-mythologischen Götter zu diesen, sondern versteht einen Teil ihrer Namen als alternative Namen des einen Gottes (cuius tot nomina sunt quot gentium linguas esse uoluisti).


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