When working with the Groningen edition of the Basilica, it is necessary to apply the periodical divisions of Roman law (classical Roman law, Justinianic law, early and later Byzantine law) to the texts in order to make the differences in meaning, according to their historical background, better visible. Each historical context shows its own characteristics, for example in expressions and references. To interpret data from the Basilica correctly, one must also know how to collect all relevant fragments.
Die Benützung der Basiliken. Um die Groninger Basiliken-Edition richtig zu verstehen, müssen die Texte im historischen Kontext nach den Perioden des römischen Rechts klar werden. Die klassischen Juristen hatten eigene (‘pluralistische’) Meinungen. Dagegen haben die iustinianischen Kompilatoren neue Bedeutungszusammenhänge geschaffen, die in ‘monistischer’ Weise zu interpretieren sind. Frühbyzantinische Anmerkungen aus dem sechsten und frühen siebten Jahrhundert sind in den ‘alten Scholien’ überliefert. Da die 50 Bücher der Digesten später über 60 Basilikenbücher neu verteilt und mit anderen Teilen der justinianischen Kodifikation neu angeordnet wurden, begegnen in den spätbyzantinischen ‘neuen Scholien’ Interpretationen mit eigenen Begriffen und Verweisungen.
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