Das Ziel des vorliegenden Beitrages besteht in der Aufdeckung relevanter Bedingungen für die Implementierung syntaktischer Modifikationen der Idiomstruktur. Bekanntlich weisen die Idiome grundsätzlich bestimmte transformationelle Defekte auf. Aus lexikographischer Sicht fragt es sich, wie diese syntaktischen Besonderheiten adäquat dargestellt werden können. Wenn es bestimmte Regeln gibt, nach denen sich die Akzeptabilität der jeweiligen Transformation für das jeweilige Idiom richtet, braucht man die Eigentümlichkeiten des syntaktischen Verhaltens nicht in jedem Eintrag einzeln zu beschreiben.
Wenn aber die entsprechenden Restriktionen völlig arbiträr sind, ist die relevante syntaktische Information als idiosynkratisch anzusehen und im Rahmen der Wörterbucheinträge zu verarbeiten. Diese Fragen werden hier am Beispiel der Passivtransformation diskutiert.
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