Die beginnende Vernetzung in den ersten Jabren nach dem Zweiten Weltkrieg wird pparadig- matisch am Briefwechsel zwischen den Mediävisten Martin Grabmann (1875-1949) und Slephan Kuttner (1907-1996) aufgezeigt. Unter Einbeziehung weiterer zeitgenössischer Korrespondenz werden die Probleme und Herausforderungen in dieser Zeit für das wissenschaftliche Leben diesseits und jenseits des Atlantiks beleuchtet. Das Angebot Grabmanns und Klaus Mörsdorfs (1909-1989) an Kuttner, auf eine Professur für kanonisches Recht in München zu wechseln, lehnte dieser ab, aus Rücksicht auf seine Familie und zur Fortsetzung seines Engagements für die kirchliche Rechtsgeschichte in den USA und die von ihm mitbegründete Zeitschrift Traditio.
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