Die spektakuläre Insolvenz der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 führte bei zahlreichen deutschen Bank- und Sparkassenkunden, die ihr Kapital in von Lehman Brothers emittierte Zertifikate investiert hatten, zu erheblichen Verlusten. Presseberichten zufolge steht einigen deutschen Finanzinstituten eine Welle von Schadensersatzklagen seitens betroffener Kunden, die gegen das sie beratende Institut den Vorwurf der Falschberatung erheben, bevor. Der Beitrag beleuchtet, welche wesentlichen materiellrechtlichen Fragen sich bei derartigen Schadensersatzansprüchen infolge des Verkaufs wertlos gewordener Zertifikate ergeben.
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