In 1Kor 11 verwendet Paulus in sechs Versen (11, 29-34) siebenmal ein Derivat der Wurzel krin-, und keineswegs immer in demselben Sinn. Auch anderswo liebt er Wortspiele mit diesem Wortstamm, z.B. in Ram 2,1-3,8 oder Ram 14. Die lexika bringen eine breite Bedeutungsskala, doch ist zu fragen, ob sie vollstandig ist und immer zutreffend angewandt wird. Der folgende Beitrag zeigt einige nicht beachtete Nuancen für Paulus auf. Nach einer kurzen Reflexion über die semantische Struktur folgt eine Diskussion über ,olakrivOllat = zweifeln (?), über CxvaKrínEIN und andere Komposita, dann eine Auflistung und Zuordnung aller Bedeutungsnuencen in der Paulinischen Verwendung dieser Wortfamilie, so das schlieslich manche seiner Wortspiele in neuem Licht erscheinen.
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