Gedanken über das Verständnis normativ-rechtlicher Elemente in komplexen und multikulturellen Gesellschaften Der Beitrag plädiert für die Bestimmung der sog. normativ-rechtlichen Tatbestandsmerkmale als echte normative Elemente und versucht, den Grad des Verständnisses dieser normativen Elemente, welches für den Vorsatz des Täters im subjektiven Tatbestand erforderlich ist, kritisch zu analysieren. Dabei wird auf die Schwierigkeit hingewiesen, diesen Verständnisgrad zu bestimmen, insbesondere in komplexen und multikulturellen Gesellschaften. Der Artikel schlägt die Sozialphänomenologie als am besten geeigneten methodischen Ansatz für ein treffendes Verständnis des Wissens hinsichtlich der normativ-rechtlichen Tatbestandsmerkmale vor.
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