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Sebastian Dieck
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Markus Wilke
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Christian Heinrich Wunderlich
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Jan-Heinrich Bunnefeld
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Harald Meller
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Thorsten Halle
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Im Rahmen der vorliegenden Untersuchungen wurden frühund mittelbronzezeitliche Beile mithilfe modernster Methoden hinsichtlich ihrer Zusammensetzung und der Verarbeitungsschritte untersucht. Anhand metallografischer Schliffe wurde das Gefüge der Beile umfassend charakterisiert. Dabei konnte ermittelt werden, wie die Beile vom Gießen bis zum fertigen Produkt verarbeitet wurden. Im Gusszustand zeigen sich in den Beilen zahlreiche Gussfehler. Erst eine wiederholte Bearbeitung aus Schmieden und Glühen verleiht dem Werkstoff die notwendige mechanische Festigkeit, wie die Untersuchungen belegen konnten. Die praktikable Verfahrensweise ist dabei immer abhängig von der Zusammensetzung des Materials. Aus den Erkenntnissen der Studie leitet sich ab, dass die Hersteller dieser Beile über ein fundiertes, tiefgreifendes und über lange Zeit erworbenes Verständnis der Materialverarbeitung verfügt haben müssen.
As part of the present investigations, Early and Middle Bronze Age copper-based axes were examined with regard to their composition and processing stages using state-of-the-art methods. The microstructure of the axes was comprehensively characterised using metallographic sections. This made it possible to determine how the objects were processed, from casting to the finished product. Numerous casting defects can be seen in the hatchets in the as-cast state. Only a repetition of forging, annealing, and cold working gives the material the necessary mechanical strength, as the investigations were able to prove. The practicable procedure always depends on the composition of the material. The findings of the study indicate that the smiths of these axes must have had a profound understanding of material processing, acquired over a long period of time.
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